Verteidiger von Ex-DSDS-Star Hoffmann weist Vorwürfe zurück

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Im Prozess wegen versuchten Mordes mit einem Pokal hat die Verteidigung des angeklagten Ex-DSDS-Kandidaten Manuel Hoffmann die Vorwürfe vor dem Landgericht Limburg bestritten. Hoffmans Anwalt sagte am Dienstag zum Auftakt des Verfahrens, sein Mandant sei von dem Opfer zuerst angegriffen worden. Er habe nur in Notwehr gehandelt.

Der 27-jährige soll im Mai diesen Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Braunfels einen Freund versucht haben zu erschlagen. Manuel wird vorgeworfen, dass er seinen Mitbewohner mit einem Pokal erschlagen wollte. Das Opfer erlitt eine Schädelfraktur, musste ins Krankenhaus und überlebte schwer verletzt.

Nach Angaben des Verteidigers soll der Mitbewohner des Angeklagten bereits vor der Tat posttraumatische Belastungsstörungen und Panikattacken gehabt haben. Der zuständige Staatsanwalt jedoch wirft Manuel Heimtücke vor.

Angeblich sei Manuel schon zuvor von seinem Mitbewohner angegriffen worden sein. Er habe das Opfer bewusst in dessen Zimmer gelockt und es mit dem Versprechen ihm etwas überreichen zu wollen, gebeten, die Augen zu schließen.

Manuel Hoffmann habe dann heimtückisch mit einem Pokal auf den wehrlos daliegenden Mann eingeschlagen.

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