Apple setzt voll auf AR: Headset soll bis 2019 fertig sein

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Momentan soll noch nicht komplett feststehen, wie genau der Nutzer mit dem UI interagieren soll, aber zur Diskussion stehen Touchscreen, Siri und Kopf-Gesten, heißt es von den Quellen.

Wie das Magazin Bloomberg unter Berufunng auf anonyme Quallen aus dem Apple-Umfeld berichtet, wird der Silicon-Valley-Konzern sein AR-Headset bereits nächstes Jahr vorstellen.

Das Besondere an Apples kommendem Headset soll die Autonomie von weiteren Geräten sein. Kürzlich erklärte Apple-CEO Tim Cook, der in fast jedem Interview von Augmented Reality schwärmt, dass die Technologie für eine qualitativ hochwertige AR-Brille "nicht existiere".

Außerdem denkt Apple über einen eigenen App Store für die AR-Brille nach.

Apple betrachtet die AR-Technologie als nächsten Meilenstein, welche die Tech-Welt ähnlich revolutionieren wird wie einst das iPhone. Die dafür benötigte Technology soll schon 2019 fertig sein, aber das Produkt an sich soll erst 2020 auf den Markt kommen.

Apples Augmented-Reality-Ambitionen sollen über ARKit hinausgehen, berichtet Bloomberg in einem aktuellen Artikel. Das neue Betriebssystem soll angeblich "rOS"(reality OS) heißen. Denn laut neuen Informationen investiert Apple derzeit massiv Ressourcen in die Entwicklung eines Augmented-Reality-Headsets.

Das Projekt wird anscheinend zusammen mit anderen Hardware- und Software-Entwicklungen unter dem Codenamen T288 in Cupertino und Sunnyvale entworfen.

Weil Apple noch keine eigene Hardware im Einsatz hat, sollen erste Tests derzeit noch auf der HTC Vive (Test) und einer Art Samsung Gear VR (Test) für das iPhone durchgeführt werden. Geoff Stahl, bisher einer der Softwaremanager im Bereich Spiele und Grafik im Unternehmen, soll einer der Direktoren der rOS-Softwaregruppe sein.

Die Herausforderung, eine stylische Smartbrille auf den Markt zu bringen, die Apples Design-Standards entspricht und eben nicht wie Google Glass wie ein Fremdkörper wirkt und dazu noch mit entsprechender Batterieleistung ausgestattet ist, dürfte auch für Apple zu einer technischen Herkulesaufgabe werden, mutmaßt Bloomberg-Reporter Tom Gurman.

Das Team arbeite außerdem an einer erweiterten Version des ARKit, die 2018 erscheinen und AR-Entwicklern neue Werkzeuge an die Hand geben soll. Allerdings ist Augmented Reality wohl erst wirklich sinnvoll, wenn Menschen die veränderte Realität wirklich als Realität wahrnehmen und dafür nicht auf ein Smartphone-Display blicken müssen.

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