EU-Kommission erwartet stärkstes Wachstum seit zehn Jahren

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Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognose für die Eurozone und viele Mitgliedsländer teils deutlich angehoben.

Die Inflation wird laut Herbstprognose im laufenden Jahr auf 2,0 Prozent steigen - nach 1,0 Prozent 2016. Dies wäre der höchste Zuwachs seit zehn Jahren.

Im Frühjahr war die Kommission noch von 1,7 Prozent ausgegangen. Im nächsten Jahr soll die Teuerung auf 1,6 Prozent zurückgehen und 2019 wieder leicht auf 1,7 Prozent ansteigen. Für 2019 werden 1,9 Prozent veranschlagt. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote werde 2017 bei 9,1 Prozent liegen und damit auf dem niedrigsten Stand seit 2009. Die Staatsschulden sinken ebenfalls kontinuierlich: Nach 83,6 Prozent des BIP 2016 wird für heuer eine Quote von 78,6 Prozent erwartet, 2018 eine Reduktion auf 76,2 und 2019 auf 73,4 Prozent. Auch die Zahl der Beschäftigten werde voraussichtlich neue Rekorde erreichen.

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