Keine Werksschließung! Keine Kündigungen! Alle Autos elektrisch! | DER Opel-HAMMER!

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Der Autobauer Opel will wieder profitabel werden und dabei ohne Werksschließungen oder betriebsbedingte Kündigungen auskommen. So soll ein operativer Gewinn in Höhe von 2 Prozent des Umsatzes erreicht werden.

"Der Plan verfolgt das klare Ziel, alle Werke in Europa zu behalten und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden", heißt es in der Mitteilung. Die Lohnkosten sollten durch innovative Arbeitszeitkonzepte, freiwillige Abfindungsprogramme oder Angebote für Altersteilzeit gesenkt werden. Jeder neue Opel werde im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum geplant.

Am Sitz in Rüsselsheim sollen überdies "globale Kompetenzzentren für die gesamte PSA-Gruppe" entstehen. Die Umsetzung hat bereits begonnen. "Alle Teams sind fest entschlossen, die Ziele zu erreichen", sagt Opel-Chef Lohscheller.

"Dies ist ein großer Tag für Opel", sagte der neue Opel-Chef Michael Lohscheller. Zur aktuellen Gewinnschwelle wollte sich Lohscheller nicht äußern. Ab 2024 werden alle Pkw-Modelle von Opel und Vauxhall auf den gemeinsamen Architekturen der Groupe PSA basieren.

Bis 2026 sollen es sechs Prozent Rendite sein.

Durch eine schlankere Produktion und einen gemeinsamen Einkauf sollen bis 2020 jedes Jahr 1,1 Milliarden Euro eingespart werden.

Dank vollem Zugriff auf die Technologien der Groupe PSA wird Opel/Vauxhall bei den CO2-Emisionen europaweit eine Führungsrolle einnehmen. Bis 2024 sollen alle europäischen Pkw-Baureihen elektrifiziert sein - entweder mit reinem Batterieantrieb oder als Plug-in-Hybride. Bereits 2020 werde Opel vier elektrifizierte Modellreihen auf dem Markt haben, dazu zählen der Grandland X PHEV sowie die nächste Corsa-Generation mit einer rein batteriegetriebenen Variante. Die Kosten pro hergestelltem Auto sollen um 700 Euro sinken, so dass bereits ab 800 000 Autos die Gewinnzone erreicht werde, kündigte Opel an. Die Effizienz bei Marketingausgaben wird um mehr als zehn Prozent verbessert. Ziel ist es zudem, sich beim Verhältnis von Lohnkosten und Umsatz Richtung Branchenbenchmark zu entwickeln. Forschungs- und Entwicklungssowie Investitionsausgaben werden auf 7 bis 8 Prozent vom Fahrzeugumsatz festgelegt. Bis 2022 solle Working Capital von 1,2 Milliarden freigesetzt werden.

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