Steuerschätzer sagen Mehreinnahmen von 26 Milliarden Euro voraus

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Das sind 1,8 Milliarden mehr als noch im Mai angenommen, wie der Arbeitskreis Steuerschätzung bekanntgab. Die Vorhersage der Fachleute aus den Finanzministerien von Bund und Ländern, der Bundesbank, des Statistikamtes und von Forschungsinstituten ist die Basis für die Aufstellung aller öffentlichen Haushalte.

Allein für 2017 beträgt die Schätzabweichung für den Bund plus 4,3 Milliarden Euro, für die folgenden vier Jahre plus 15,2 Milliarden Euro. Vergleichsbasis ist jeweils die vorherige Steuerschätzung vom Mai. Medienberichten zufolge könnte sich der finanzielle Spielraum des Bundes für die Zeit bis 2021 verglichen mit der Prognose vom Mai um rund 16 Milliarden Euro erhöhen. Davon entfallen allein 9,5 Milliarden Euro auf das laufende Jahr. In den Jahren bis 2021 insgesamt dürfte der künftige Bundesfinanzminister aber nur über Mehreinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro verfügen.

"Die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland setzt sich fort". Dem Gremium gehören neben Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen noch weitere Experten aus Wirtschaftsinstituten und Behörden an.

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