Bahn-Aufsichtsrat beruft Barclays-Banker Doll zum Logistik-Vorstand

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Berlin. Der Konzernvorstand der Deutschen Bahn ist nach knapp acht Monaten wieder komplett.

Die Besetzung des wichtigen Amts war im Aufsichtsrat zweimal gescheitert. Zudem soll am Freitag der Personal-Geschäftsführer von Telekom Deutschland, Martin Seiler, als neuer Bahn-Personalvorstand berufen werden. Er scheiterte aber am Widerstand der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Wilder zog die Konsequenzen und verließ den Konzern ganz. Die Physikerin Jeschke kommt von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, wo sie zu Informatik und Digitalisierung in den Ingenieurwissenschaften forscht. Mit Jeschke hat die Bahn jetzt auch wieder eine Frau im Vorstand, was seit längerem Ziel des Staatsunternehmens war. Für die Leitung des Vorstandsressorts Güterverkehr und Logistik sei der Deutschlandchef der britischen Barclays Bank, Alexander Doll, vorgesehen, hieß es aus dem Umfeld des Kontrollgremiums. Der einstige Fast-Monopolist DB Cargo hat permanent Marktanteile gegenüber der privaten Konkurrenz verloren und hat jetzt nur noch einen Anteil von gut der Hälfte. Bosch ist bislang Vorstand der Schienennetz-Tochter im Konzern.

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