Behörden schalten illegales Download-Portal ab

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Der Server des illegalen Download-Portals und eine Vertriebsseite für Usenet-Zugänge wurden in den Niederlanden und in Frankreich ausgemacht und am 8. November abgeschaltet.

Deutsche Ermittler haben zu einem großangelegten Schlag gegen die Betreiber einer illegalen Downloadplattform im Internet ausgeholt.

Wohnungen von 42 Verdächtigen in 13 Bundesländern wurden durchsucht, Computer, Datenträger und Netzwerkinfrastruktur sicher gestellt. Er soll als Administrator den Betrieb des Portals verantwortet haben.

Mitglieder bedienten sich an Raubkopien von Kinofilmen, Filmserien, Musik, Software, Computerspielen und E-Books. Unterstützt wurde er nach Ansicht der Behörden dabei von seiner 39 Jahre alte Ehefrau sowie drei 41, 42 und 52 Jahre alten Männern aus Hessen. Das Internet-Portal hatte bis zu seine Schließung am Mittwoch laut Generalstaatsanwaltschaft rund 27.000 Mitglieder. Die Beschuldigten sind im Alter von 23 bis 72 Jahren. Dadurch sei den Inhabern der jeweiligen Urheberrechte ein Schaden von mindestens 2,9 Millionen Euro entstanden.

Parallel zu den Hausdurchsuchungen ließen Staatsanwaltschaft und Polizei die zuvor lokalisierten Server abschalten. Sie wurden mit Hilfe des Hessischen Landeskriminalamtes ausfindig gemacht und ebenfalls abgeschaltet. Diese Funktion wird von Kriminellen für den Vertrieb von Raubkopien missbraucht.

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