Trotz Sokratis-Treffer: Skibbes WM-Traum fast geplatzt

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Belfast/Zagreb. Klarer 4:1-Sieg im Playoff-Hinspiel gegen Griechenland. Michael Skibbes Traum von der Rückkehr auf die WM-Bühne nach 16 Jahren ist damit schon fast geplatzt.

Die Schweizer jubeln über den 1:0-Auswärtssieg in Nordirland. Luka Modric, Ivan Rakitic und Mario Mandzukic heissen die Qualitätsspieler in der Offensive, die dazu beigetragen haben, dass Kroatien seit elf Spielen daheim ungeschlagen ist und davon acht gewonnen hat.

Griechenlands Torwart Orestis Karnezis hatte zuvor den Ball vertändelt und Gäste-Stürmer Nikola Kalanic bei der anschließenden missglückten Rettungstat umgesäbelt.

Aus Angst vor Ausschreitungen waren bei der Partie keine Auswärtsfan zugelassen. Auf einen seiner wertvollen Verteidiger wird Skibbe im Hinspiel sicher verzichten müssen: Kostas Manolas von der AS Roma wurde für ein Spiel gesperrt, weil er im vorletzten Match eine Verwarnung provoziert hatte, um unbelastet in die Playoffs zu gehen.

In Belfast war die Schweiz schon vor der Pause die bessere Mannschaft, zeigte sich weitgehend unbeeindruckt von der hitzigen Atmosphäre.

2011 hatte es in der EM-Qualifikation schwere Krawalle zwischen beiden Fanlager gegeben, daher entschieden sich die Verbände gemeinschaftlich für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Der ehemaliger Gladbacher Granit Xhaka (10.) und der Ex-Frankfurter Haris Seferovic (18.) vergaben jedoch beste Chance. Erst ein umstrittener Elfmeter brachte die Führung durch Ricardo Rodríguez (58.). Nordirlands Corry Evans hatte einen Schuss von Shaqiri aus kurzer Distanz mit angelegtem Oberarm abgewehrt.

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