Werder: Absage kam von Labbadia

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Durch Labbadias Absage stehen die Zeichen an der Weser klar auf Florian Kohfeldt. Aber Werder braucht jetzt einen Schweinehund, der den Spielern mal Manieren beibringt. "Die tanzen doch alle aus der Reihe", sagte Wiese über die Trainersuche und die Mentalität bei Werder. Der 35-jährige Kohfeldt war in der vergangenen Woche interimsweise vom Trainer der Bremer Drittliga-Mannschaft zum Profitrainer aufgestiegen. "Einen wie Felix Magath, der ihnen im Training mit der Peitsche hinterherläuft". Gegen Augsburg, Werder verlor deutlich mit 0:3, habe er nur "Weiber" auf dem Platz gesehen.

Kandidaten, die für einen Knalleffekt sorgen könnten, nannte Wiese gleich mit. Auch Bruno Labbadia, mit dem verhandelt wurde, soll kein Thema mehr sein. Oder Lucien Favre, der habe eine klare Spielphilosophie. Beide werden den Trainerposten bei Werder allerdings nicht übernehmen. So läuft vieles darauf hinaus, dass Werder nach Viktor Skripnik war und Alexander Nouri mit Kohfeldt den dritten Mann in Folge aus dem eigenen Stall zum Cheftrainer befördern wird. "Das wird nicht funktionieren".

Für Tim Wiese, der zwischen 2005 und 2012 sieben Jahre im Tor des SV Werder Bremen stand, nicht nachvollziehbar.

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