Riesenärger um Toro-Rosso-Motor

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Die Defizite des von Renault produzierten Antriebsstrangs haben zu einem öffentlich ausgetragenen Streit mit dem Kundenteam Toro Rosso geführt.

Interessant ist, dass Red Bull in der Vergangenheit schon oft Kritik an Renault geübt hat. Marko dagegen blieb relativ ruhig.

Im Fahrerlager machten Gerüchte die Runde, die Defekthexe schlage deshalb besonders oft bei Toro Rosso zu, weil das Team sich nicht immer an die vom Werk vorgeschriebenen Einsatzparameter gehalten habe.

Was war passiert? Toro Rosso hat sich mit einer Pressemitteilung gegen Vorwürfe von Renault gewehrt, die Motoren würden falsch betrieben. Marko ätzte, in der Garage sehe es aus wie im "Ersatzteillager eines Oldtimerhandels".

"Wir dürfen nicht vergessen, dass Renault selbst gegen Toro Rosso um eine Position in der Konstrukteurswertung kämpft, daher ist diese Situation, wie Abiteboul andeutet, vielleicht kein Zufall, aber es liegt sicherlich nicht am Auto von Toro Rosso", sagt das Team vielsagend. Das könnte erklären, warum wir speziell bei Toro Rosso so viele Probleme hatten. Als Folge würden in der Konstrukteure-Wertung nun wichtige Punkte fehlen, heisst es vonseiten der Toro-Rosso-Teamleitung. Bereits in Mexiko waren die Renault-Motoren reihenweise hochgegangen.

Diese Anschuldigungen weist das Zweitteam von Red Bull entschieden zurück. Man müsse ständig Teile von einer Antriebseinheit zur anderen tauschen. Sein Problem: 2018 muss sein A-Team Red Bull weiterhin mit den Antriebseinheiten aus Frankreich fahren.

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