Kunden schockiert: Handy-App hört beim Sex zu

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Nicht nur immer mehr Autos und Haushaltsgeräte sind vernetzt, auch beim Sexspielzeug sind smarte Geräte auf dem Vormarsch. Inzwischen hat Lovense eine neue Version veröffentlicht, die den Fehler beheben soll.

Lovense Remote ist eine Bedien-App für Android-Smartphones und iPhones zur Steuerung eines smarten, fernbedienbaren Bluetooth-basierten Vibrators. Die App bietet unter anderem Einstellungen für "Solo Play", "Discreet Public Play" und "Long Distance Play". Per App lassen sie sich von der Nutzerin selbst oder vom Partner fernsteuern, während sie ihn trägt; die Funktion ist vor allem auf Paare in Fernbeziehungen ausgerichtet.

Mehrere andere Unternehmen haben sich mit den Problemen befasst, die sich bei der Überschneidung von Technologie und Sex ergeben, von Hammern bis hin zu "intelligenten" Vibratoren, die Daten über den bevorzugten Rhythmus, die Dauer und die Häufigkeit der Verwendung eines Benutzers speichern. Die Datei war eine VOLLSTÄNDIGE Audioaufnahme, die sechs Minuten vom letzten Mal enthielt, als ich die App benutzt habe, um den Vibrator meiner Freundin zu steuern.

Die Lovense-Website erklärt, wie die App des Unternehmens mit all seinen vibrierenden Produkten arbeitet, um die Erfahrung zu personalisieren.

Die Anwendung hatte bei der Installation Berechtigungen für den Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon gefordert. Diese waren nötig, um eine Chat-Funktion in der App zu ermöglichen. Demnach sei das Abhören der User beim Liebesspiel nur ein "kleiner Bug". Er versichert außerdem, die Aufnahme sei nur temporär auf dem Gerät gespeichert und nicht auf den Server des Herstellers übertragen worden. iOS-Nutzer seien nicht betroffen.

Der Hersteller versucht zu beschwichtigen: " "Was die fragliche Sounddatei betrifft, so wurde bereits bestätigt, dass es sich hierbei um einen kleinen Fehler handelt".

Mittlerweile hat das Unternehmen laut eigenen Angaben für Android eine fehlerbereinigte Version mit der Versionsnummer 3.0.7 zum Download bereitgestellt.

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