"Wonder Woman" will nicht mehr mit Brett Ratner zusammenarbeiten

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Gerüchten zufolge weigert sich "Wonder Woman"-Hauptdarstellerin Gal Gadot, in der Fortsetzung des Blockbusters mitzuspielen, wenn Produzent Brett Ratner weiterhin involviert ist". Ratners Mitwirkung an der Fortsetzung des Blockbusters scheint angesichts der jüngsten Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs, ziemlich unwahrscheinlich.

Vor ihrer Rolle als Wonder Woman war Gal Gadot, 32, noch kein großer Name in Hollywood, doch spätestens seit dem ersten Solo-Film der DC-Superheldin kann sich kaum jemand eine andere in der Rolle vorstellen.

Ein Insider aus dem Filmstudio verriet der ‚New York Post'-Kolumne ‚Page Six': "Brett hat mit dem Erfolg von ‚Wonder Woman' eine Menge Geld gemacht, dank der Beteiligung seiner Firma in der Finanzierung". Olivia Munn machte öffentlich, dass er vor ihren Augen onanierte und Ellen Page warf ihm vor, sich homophob verhalten und Sätze wie "Du solltest sie ficken, damit sie merkt, dass sie lesbisch ist" vom Stapel gelassen zu haben.

"Mobbing und sexuelle Belästigung ist inakzeptabel! Jetzt sagt Gadot, dass sie nicht für ein Sequel bereitstehen wird, solange Warner Bros. sich nicht von ihm trennt", heißt es.

Bereits im letzten Monat, als Brett Ratner bei einem Dinner geehrt werden sollte, zeigte die Schauspielerin, was sie von ihm hält. "Sie ist stark und steht zu ihren Prinzipien. Sie weiß, dass der beste Weg, jemanden wie Brett Ratner zu treffen über seine Geldbörse geht", wird er von "Page Six" zitiert. Außerdem weiß sie, dass Warner Bros. sich in dieser Sache hinter sie stellen muss. Allerdings erscheint es wahrscheinlich, dass das Studio einen Film mit feministischer Botschaft nicht von einem Mann mitfinanzieren lässt, dem sexueller Missbrauch vorgeworfen wird.

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