Aktivisten: Mehr als 50 Zivilisten bei Luftangriffen im Norden Syriens getötet

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Im Nordwesten Syriens sollen mehr als 50 Zivilisten bei Luftangriffen getötet worden sein.

Es sei noch unklar, ob Kampfjets der syrischen Regierung oder von deren wichtigstem Unterstützer Russland hinter dem Angriff stünden, erklärten Sprecher der oppositionsnahen Beobachter.

Aktivisten veröffentlichten Videoaufnahmen aus Atareb, die unmittelbar nach den Angriffen entstanden sind. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte zunächst von mindestens 21 Toten gesprochen, darunter auch mehrere Kinder. Der Markt im Ort Atareb westlich von Aleppo und eine Polizeiwache seien mindestens dreimal getroffen worden. Sie stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite schwer zu überprüfen, haben sich in der Vergangenheit aber häufig als wahr erwiesen.

Nach Angaben eines mit AFP zusammenarbeitenden Fotografen waren Häuser stark beschädigt und die Straßen mit Schutt bedeckt.

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