Barbie jetzt auch mit Kopftuch

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Mit den "Sheroe"-Puppen, deren Namen sich aus den englischen Wörtern "she" (sie) und "hero" (Held) zusammensetzt, will Mattel eigenen Angaben zufolge weibliche Vorbilder feiern, die Mädchen inspirieren sollen".

Ebenfalls in der Kollektion vertreten ist die US-Turnerin Gabby Douglas sowie Regisseurin Ava DuVernay. Sie sorgte bei den Olympischen Spielen in Rio für Schlagzeilen, da sie die erste Amerikanerin war, die mit einem Hidschab antrat. Es bedeckt Haar, Ohren, Hals und Schultern und lässt das Gesicht frei. Dort gewann sie eine Bronzemedaille. "Wir hoffen, diese Puppe zeigt Mädchen, dass sie alles sein können", erklärt der Spielehersteller mit Sitz in El Segundo in Kalifornien.

Auf Twitter fielen andere Reaktionen auf die Ankündigung gemischt aus.

Der Hidschab bezeichnet des traditionelle islamische Kopftuch. In diesem Rahmen hat es sich ein neues Puppenprodukt ausgedacht: die Barbie mit Hidschad. Außerdem gibt es Barbies, die nicht nur hübsche Ballkleider, sondern auch Arztkittel, Headsets und Pilotenuniformen tragen - schließlich könnten "Mädchen alles sein, was sie wollen".

Für Ibtihaj Muhammad wird ein Kindheitstraum wahr. Deshalb kommen immer wieder auch spezielle Barbies auf den Markt. Manche schrieben auf Twitter, sie erwarteten dazu klare Worte von jenen Feministinnen, in der Vergangenheit das unrealistische Körperbild von Barbie kritisiert hatten.

Die neue Hidschab-Puppe sei der jüngste Zuwachs in der "Sheroes"-Kollektion des Unternehmens, hieß es von Mattel". "Das bunte und tolerante Weihnachten kann kommen", betonte ein Nutzer. Sie wolle ein Vorbild für muslimische Mädchen schaffen, erklärte die Bloggerin damals.

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