Henkel wächst mit Klebstoffen

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Der Konsumgüterkonzern Henkel hat dank anziehender Geschäfte in seiner Klebstoffsparte Umsatz und Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Dabei halfen Zukäufe, aber auch das florierende Geschäft mit Klebstoffen.

Dieses Angebot ist nur für Abonnenten zugänglich. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 564 (Vorjahr: 576) Millionen Euro. Pro Aktie kletterte der Gewinn um 8,5 Prozent auf 1,54 Euro.

Im Zeitraum Juli bis September steigerte der Hersteller so bekannter Marken wie Persil, Somat, Fa und Pritt den Umsatz um 4,9 Prozent auf 4,98 Milliarden Euro. Damit lief es bei der kleinsten Sparte von Henkel im dritten Quartal schlechter als bei den Klebstoffen und den Waschmitteln.

Die 23 von Factset befragten Analysten hatten im Schnitt ein bereinigtes EBIT von 904 Millionen Euro, einen Umsatz von 5,08 Milliarden Euro und ein organisches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent geschätzt. Die Sparte hat Anfang November mit Jens-Martin Schwärzler einen neuen Chef bekommen.

Henkel-Chef Hans Van Bylen erwartet weiter ein "volatiles und unsicheres Marktumfeld", aktualisierte aber seine Prognose für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie 2017. Hier rechnet er nun mit einem "Zuwachs von rund neun Prozent", zuvor waren es "zwischen sieben und neun Prozent".

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