Opfer von Hameln spricht über Bluttat

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Kader K., die Frau, die vor einem Jahr von ihrem Ex-Mann ans Auto gebunden und durch Hameln geschleift worden war, hat sich zum ersten Mal in der Öffentlichkeit geäußert. Die brutale Bluttat schockierte deutschlandweit. Der Fall hatte bundesweit wegen seiner Brutalität für Aufsehen gesorgt. Für sie sei es wie eine Therapie gewesen, mit dem Autor, dem Journalisten Ulrich Behmann, über die Vorgeschichte, das Verbrechen und dessen Folgen zu sprechen, sagte die 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Kader K. hat jetzt an einem Buch mitgeschrieben, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. "Manchmal bin ich einfach gefühllos".

Eine Woche nach der Attacke war sie aus dem Koma erwacht. Mühsam sei danach der Weg zurück ins Leben gewesen, über den sie gemeinsam mit dem Autor Ulrich Behmann das Buch "Novemberwut" geschrieben hat.

"Ich habe noch immer starke Kopfschmerzen. Wenn ich mehr als drei Stunden unterwegs bin, fange ich an zu zittern und werde kraftlos", sagte die junge Frau schon Anfang November der "Deister- und Weserzeitung". Nach einem halben Dutzend Operationen musste sie vieles neu lernen.

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