Til Schweiger muss vor Saarbrücker Landgericht erscheinen

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Was war passiert? Schweiger poltert auf Facebook gern gegen Rechts. Wenn die AfD in den Bundestag einziehe, werde er Deutschland verlassen, soll er laut Petra U. gepostet haben.

Die vierte Zivilkammer des Landgerichts verhandelt am Freitag um 12 Uhr über einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen Til Schweiger.

Die Frau hat sich laut Landgericht durch dieses Verhalten in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt gefühlt und fordert Unterlassung. Nach der Wahl schrieb sie ihm einen Privatnachricht auf Facebook: "Sie wollten doch Deutschland verlassen". Ihr Demokratieverständnis und ihr Wortschatz widern mich an. Der Schauspieler antwortete auf die Frage mit einem abschätzigen "Hey Schnuffi.! Nur wir beide?!" Den Screenshot der Konversation mit dem vollständigen Namen der Frau lud der Schauspieler anschließend auf seiner Facebook-Seite hoch, postete dazu drei lachenden Smileys im Status. Mehrere Medien berichteten über den Dialog.

Saarbrücken. Am Freitag um 12 Uhr verhandelt das Landgericht Saarbrücken über einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den Schauspieler Til Schweiger. Die Kammer zumindest hat zum Termin das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet. Sie ist der Auffassung, dass der Antragsgegner nicht berechtigt war, ihre Nachricht zu veröffentlichen.

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