Olympia-Qualifikation mit 45 Jahren

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Am Schlusstag des Eisschnelllauf-Weltcups in Stavanger lief die fünfmalige Olympiasiegerin aus Berlin in 6:56,60 Minuten zum 112.

Claudia Pechstein hat mit 45 Jahren völlig überraschend ihren 33. Mal in ihrer Karriere auf das Podest und knackte die interne Olympia-Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes.

"Unglaublich, wirklich unfassbar", sagte Pechstein nach ihrem Coup.

Ein Sponsor und guter Freund von Claudia Pechstein dachte sich am Sonntag nach dem sensationellen Weltcup-Erfolg der 45-jährigen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin noch etwas Besonders aus. Dafür hätte auf der längsten Einzelstrecke bei den Frauen bereits ein achter Platz genügt. Anschließend kamen auch Ivanie Blondin (Kanada/6:57,34) und Weltmeisterin Martina Sablikova (Tschechien/6:59,95) auf den Plätzen zwei und drei nicht an die Vize-Weltmeisterin aus Berlin heran. "Das war ein positives Zeichen in Richtung Olympia".

Zuletzt hatte Pechstein im November 2014 in Seoul einen Weltcup gewonnen. "Außer, dass ich jetzt aufgrund der guten Zeit auch einen guten Startplatz bei Olympia erhalten werden", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie zu den Olympischen Winterspielen fährt", erklärte Bartko vielsagend. Die Winterspiele in Südkorea finden zwischen dem 9. und 25. Februar statt, am Rande der Wettkämpfe würde Pechstein ihren 46. Geburtstag (22. Februar) feiern. Damit war sie rund vier Sekunden schneller als bei ihrem ersten 5000-Meter-Rennen im Vorjahr. Ins Punkteranking fließen auch die Ergebnisse aus den 3000-Meter-Läufen ein.

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