Apple-Manager prophezeit Spotify den Untergang

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Jimmy Iovine von Apple denkt aber genau das und hat es in einem Interview ausgesprochen. Aber bei Musik läuft das anders - da sei die Schmerzgrenze bei 10 Dollar im Monat erreicht und der Trend sei eher sinkend. Zumindest gelte das in seinen Augen ausschließlich bei Anbietern, die sich allein auf das Musik-Streaming spezialisiert haben und ihre Einnahmen über den Verkauf von Abos generieren. Iovine glaubt, dass Amazon eines Tages die Preise senken könnte, wodurch Spotify massive Probleme bekäme.

Jimmy Iovine ist eine schillernde Persönlichkeit, die im Rahmen der Übernahme von Beats zu Apple kam. Er glaube nicht, dass Spotifys Geschäftsmodell langfristig funktionieren werde.

Auch wenn Spotify weiterhin der meistgenutzte Musik-Streaming-Service ist: Mit Apple Music hat der iPhone-Hersteller einen beeindruckenden Aufstieg hingelegt. Bei Spotify stelle es aber das einzige Produkt dar. Spotify müsse sich ein zusätzliches Standbein suchen oder einen Weg finden, aus Streaming eine sprudelnde Einnahmequelle zu machen. Mehr als 30 Millionen Abonnenten soll der Dienst mittlerweile haben.

Iovines Einschätzung ist aber auch angesichts dessen bemerkenswert, dass der Manager offenbar eingesteht, dass Apple mit Apple Music kaum Geld verdient. Die ganze Branche sei in einer schlechten Position: "Es gibt keine Margen" klagt der ehemalige Platten-Label-Chef im Gespräch mit Billboard.

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