Apple will eigene Powermanagement-Chips entwickeln - Aktie von Dialog Semiconductor stürzt ab

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Apple ist offensichtlich auf dem besten Weg einen eigenen Energiemanagement-Chip für seine iPhone-Modelle einzusetzen. Diese Gerüchte wurden jetzt vom Finanzblatt Nikkei in einem Bericht noch einmal neu bestätigt, wobei sich Nikkei auf Industriekreise beruft. Ob Apple dafür die nötigen Ressourcen hat, wird von Dialog aber bestritten. Bei den fraglichen Computerchips handelt es sich um Bauteile, mit denen verschiedene Funktionen wie zum Beispiel der Stromverbrauch von Smartphones gesteuert wird. Der eingetragene Firmensitz der Dialog Semiconductor Plc. befindet sich in London. Börsenkurs reagiert drastischAn der Börse reagierten die Aktien von Dialog Semiconductor mit starken Kursverlusten auf den Pressebericht aus Japan.

In Deutschland ist das Unternehmen mit einer GmbH in Kirchheim unter Teck aktiv. Zuletzt notierten die Papiere noch 16,31 Prozent im Minus bei 31.055 Euro. Apple-Aufträge bringen 70 Prozent der UmsätzeMit der Maßnahme will Apple die Abhängigkeit vom schwäbisch-englischen Chip-Entwickler Dialog ein Stück weit zurückfahren, wie es weiter hieß. Ab 2019 könnten Eigenentwicklungen demnach in iPhones eingesetzt werden, hatte der Analyst geschrieben. Aktuell verlaufen aber laut Dialog die Geschäfte mit Apple noch normal weiter, die Umsätze und Bestellungen von Apple seien sogar gestiegen. Normalerweise würden die Verträge immer für die übernächste iPhone-Generation gemacht, so dass Dialog bereits wissen müsse, wenn es einen Ersatz für die eigenen Produkte geben sollte. Die Aktie des britischen Zulieferers Imagination Technologies hatte daraufhin schlagartig fast zwei Drittel ihres Werts verloren.

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