Diesen Sonntag lohnt sich der Blick nach oben

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Das heißt, dass die Vollmondstellung eintritt, wenn der Mond sich gerade im recht erdnahen Bereich seiner Bahn befindet. Der Vollmond morgen ist bereits der dritte Perigäums-Vollmond dieses Jahres.

Deutschland - Am Sonntag und Montag müsst Ihr unbedingt in den Nachthimmel blicken, denn dann erwartet uns der hellste Supermond des Jahres. Vermutlich ist das aber eine optische Täuschung. Tatsächlich erreicht der Vollmond am 3. Dezember um 16.45 Uhr seinen Höhepunkt. Dieser Unterschied ist allerdings für die meisten flüchtigen Betrachter kaum zu erkennen, weil es am Himmel mit bloßem Auge keine Möglichkeit zum konkreten Größenvergleich gibt und man also allein auf die Erinnerung angewiesen ist. Der Mond wird dann um über 10 Prozent größer als normal am Himmel zu sehen sein.

Die Bezeichnung des Supermondes lässt sich durch die Umlaufbahn des Mondes erklären, die elliptisch ist, was bedeutet, dass die Entfernung zwischen Erde und Mond ständig schwankt.

Den nächsten Super Neumond gibt's am 13. Juli 2018 um 04:47 Uhr MESZ... So schien im vergangenen Jahr der Mond über Berlin
Den nächsten Super Neumond gibt's am 13. Juli 2018 um 04:47 Uhr MESZ... So schien im vergangenen Jahr der Mond über Berlin

Bei solchen Konstellationen sprechen manche schnell vom Supermond. Ansonsten liegt der Mond im Mittel 384.400 Kilometern von der Erde entfernt. Es gibt eine sogenannte Springflut.

Der Supermond sei "keine Abnormität" und komme regelmäßig vor. Der Begriff "Supermond" wurde übrigens einst von einem Astrologen geprägt. Aus Gründen, die weder Astronomen noch Psychologen bislang vollständig verstanden haben, erscheint uns der Mond in Horizontnähe größer als er wirklich ist. Dieses "Mondillusion" genannte Phänomen könnte damit zu tun haben, dass unser Gehirn, wenn man den Mond im Vergleich zu Häusern, Bäumen oder anderen Objekten im Vordergrund betrachtet, irgendwie über dessen wahre Größe getäuscht wird.

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