Prag: Fußgängerbrücke über die Moldau eingestürzt

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Vier Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, teilten die Rettungskräfte mit.

Die 260 Meter lange Betonbrücke über die Moldau im Norden der tschechischen Hauptstadt war 1984 gebaut worden. Die Feuerwehr suchte mithilfe von Wassersportlern im Fluss nach möglichen weiteren Personen.

Der Schiffsverkehr wurde gewarnt und vorübergehend eingestellt.

Spaziergänger hatten nach dem Einsturz sofort die Rettungskräfte alarmiert.

Eine Sprecherin der Rettungssanitäter sagte, ein 60-jähriger Mann sei ins künstliche Koma versetzt worden. Sie seien bei Bewusstsein ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Brücke verband den nördlichen Prager Stadtteil Troja, wo sich der Botanische und der Zoologische Garten befinden, mit der sogenannten Kaiserinsel.

Warum die Brücke für Fußgänger und Fahrradfahrer einstürzte, soll nun ein Statiker klären. Laut tschechischen Medienberichten gab es Hinweise auf Korrosion an den Stahlseilen, an denen die Konstruktion aufgehängt war.

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