Köln: So lief der Fall Heldt

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Die Diskussion zwischen Manager Horst Heldt von Hannover 96 und dem 1. FC Köln geht in die nächste Runde.

Am Rande der Pressekonferenz zur Freistellung von Peter Stöger stellten Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle und Präsident Werner Spinner klar, dass die Kontaktaufnahme von Heldt ausgegangen sei. "Das muss die Öffentlichkeit mal erfahren, damit diese Legendenbildung aufhört", sagte der sichtlich echauffierte Wehrle.

"Am gleichen Tag, nachdem Schmadtke gegangen ist, bekam ich einen Anruf eines Vertrauten von Heldt". Er sagte mir: "Pass auf, Alex, Horst würde mit dem Fahrrad nach Köln kommen".

Wehrle hatte sich in der vergangenen Woche schon einmal ähnlich geäußert. Er bekräftigte erneut, dass nicht er den Kontakt zum Liga-Rivalen aufgenommen hatte, sondern von einem Headhunter im Auftrag der Kölner angesprochen worden sei. Den habe man erst nach dem anfänglichen Telefonat hinzugezogen, betonte Spinner. "Wir werden die Gespräche im neuen Jahr fortführen, dann wird das auch ein Thema werden". Ich habe ihm die Frage gestellt, ob er wirklich aus seinem Vertrag in Hannover rauskommt. Das war für mich ein wichtiges Kriterium, ob ich mit wem weiterrede.

Das sein in den folgenden Gesprächen "immer etwas weicher" geworden. "Dann haben wir diese Sache abgesagt".

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