Adler Mannheim trennen sich von Trainern und Manager Fowler

Einstellen Kommentar Drucken

Nach einer bislang enttäuschend verlaufenen Saison trennt sich der siebenmalige Meister von Trainer Sean Simpson, Co-Trainer Colin Müller und Manager Teal Fowler.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Bill Stewart wird zunächst bis Saisonende Adler Mannheim betreuen. "Nach den enttäuschenden Auftritten und den jüngsten Ergebnissen sehen wir uns zu einem Neuanfang im Bereich der Sportlichen Führung verpflichtet", begründete Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp die Trennung in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Die Adler liegen nach 28 Spielen mit 43 Punkten in der Tabelle auf Rang 7, der nur zur Teilnahme an den Pre-Play-offs berechtigt. Nur die besten sechs Teams der Hauptrunde kommen in die Playoffs. Bleiben darf dagegen Jochen Hecht, der langjährige NHL-Profi bleibt Co-Trainer. In seiner Zeit als Co-Trainer, Übergangstrainer und Manager gewannen die Adler 2007 und 2015 den Meistertitel. In Mannheim ist der 60-jährige Italo-Kanadier kein Unbekannter: Bereits von 2000 bis 2004 coachte der ehemalige Verteidiger die Adler und holte 2001 die Meisterschaft nach Mannheim. Stewart stand zuletzt bei DEL-Konkurrent Straubing hinter der Bande, wurde dort Mitte Oktober freigestellt.

Für Stewart ist es die zweite unverhoffte Chance zu einem Comeback im deutschen Eishockey. Dafür bekam er Spitznamen wie "Kill Bill" oder "Psycho Bill". Nach einigen Jahren bei einem unterklassigen Team in Ontario kehrte Stewart 2016 nach Deutschland zurück und heuerte bei den Dresdner Eislöwen in der DEL2 an. Nach dem kurzen und letztlich erfolglosen Engagement in Straubing soll er nun seinem Ex-Club aus Mannheim die Saison retten.

Comments