Deutsche Bank zementiert Einfluss auf Vermögensverwaltung nach Börsengang

Einstellen Kommentar Drucken

Die Deutsche Asset Management werde in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt, teilte das Frankfurter Geldhaus am Dienstag mit.

Die Deutsche Asset Management verwaltet knapp 700 Mrd.

Alle Geschäftsbereiche der Vermögensverwaltung werden künftig unter einer starken globalen Marke zusammengefasst. DWS als Dachmarke wird damit die gesamte Bandbreite des Geschäfts abdecken: die Kompetenzen im Geschäft mit institutionellen Kunden und mit Privatkunden ebenso wie in den Geschäftsbereichen aktives und passives Fondsmanagement sowie alternative Anlagen.

Vor einigen Jahren ging die DWS dann voll in der Deutschen Bank auf.

Neben dem neuen Markennamen wird das Unternehmen auch ein neues Logo erhalten, das die dynamische und zukunftsweisende Identität der Marke zum Ausdruck bringt. Die Markenumstellung aller Einheiten und Produktlinien wird 2018 abgeschlossen werden.

Die Deutsche AM wird in Zukunft in der Rechtsform einer GmbH & Co.

Die Deutsche Bank begründete den Schritt in erster Linie damit, dass die Einflussmöglichkeiten zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben gewahrt blieben. KGaA wird im ersten Quartal 2018 vollzogen.

Aufsichtsratschef der neuen Gesellschaft, deren Teil-Börsengang die Deutsche Bank im Frühjahr beschlossen hatte, soll Karl von Rohr werden. Diesem Gremium werden unabhängige Mitglieder, weitere Vertreter der Anteilseigner und Arbeitnehmervertreter angehören. Die genaue Zusammensetzung steht noch nicht fest. Geschäftsführer sollen werden: Nicolas Moreau (Vorsitz), Claire Peel (Finanzen), Jon Eilbeck (operatives Geschäft), Nikolaus von Tippelskirch (Controlling), Stefan Kreuzkamp (Investments), Pierre Cherki (Co-Chef, Investment Group), Bob Kendall (Co-Chef, Global Coverage Group) und Thorsten Michalik (Co-Chef, Global Coverage Group). Mehr als die Hälfte ihres Geschäfts macht die Deutsche-Bank-Sparte aber mit Profiinvestoren.

Nikolaus von Tippelskirch wird als Leiter des Controllings für Recht, interne Vorschriften (Compliance), Risiko, Unternehmensführung (Governance) und Beteiligungsmanagement verantwortlich sein. Er ist seit 18 Jahren bei der Deutschen Bank in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Global Head of Incident and Investigation Management.

Comments