IOC berät über Strafe im russischen Dopingskandal

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Das Internationale Olympische Komitee entscheidet am kommenden Dienstag im schweizerischen Lausanne, ob Russland für die Winterspiele von Pyeongchang gesperrt wird, die am 9. Februar beginnen.

Russland muss wegen des Dopingskandals um die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Südkorea bangen. Möglich ist aber auch ein Verbot der russischen Embleme. "Darüber wird nicht beraten", hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach einer Meldung der Agentur Tass in Moskau am Montag gesagt.

Sportpolitiker im Moskauer Parlament hatten ein Fernbleiben gefordert, falls die Athleten unter neutraler Flagge antreten müssten. Ihrer Einschätzung nach werde Russland sein Leugnen in jedem Fall fortsetzen, egal wie viele Beweise für das staatliche Doping noch auftauchten, betonte Sviridenko, die unter anderem für die ARD über das Thema berichtet hat.

Der neugewählte Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes, Jürgen Kessing, hält einen Olympia-Ausschluss für alternativlos.

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