Neue "Hall of Fame" mit zwei Österreichern

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Einen vermissten alle: Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der im Dezember 2013 bei einem Ski-Unfall verunglückte und über dessen Gesundheitszustand kaum etwas bekannt ist.

Stattdessen hält Managerin Sabine Kehm eine Rede für ihren Vertrauten und meint: "Michael sollte eigentlich hier sein, und ich bin ganz sicher, dass er liebend gerne hier wäre". "Er hatte immer nur den höchsten Respekt vor allen, die in diesem Raum sind und hätte sich sehr geehrt gefühlt", äußerte Kehm. Und weiter: "Was Michael so besonders und so erfolgreich gemacht hat, war, seine Liebe und Leidenschaft für diesen Sport, die er mit jedem in diesem Saal teilt". "Michael (Schumacher, Anmerkung) kämpft weiter, er wäre heute gerne bei uns gewesen", sagte FIA-Präsident Jean Todt vier Tage vor seiner wahrscheinlichen Wiederwahl für vier Jahre.

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat am Montagabend in Paris eine "Hall of Fame" eröffnet und als ersten Schritt alle Formel-1-Weltmeister darin aufgenommen.

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Sebastian Vettel

Michael Schumacher war der Dominator der Formel 1 schlechthin. "Ich erinnere mich daran, als er für Ferrari fuhr, und da gab es zwei Dinge, die ich erwähnen möchte: Im Jahr 2000 war Ferrari nach 21 Jahren wieder Champion mit Michael". Ich habe ihn mir auf dem Podium geschnappt und habe zu Michael gesagt: Unser Rennfahrerleben wird nie mehr dasselbe sein. "Dann testete er", sagte Todt mit einem verschmitzten Lächeln, "und es war nicht so schlecht". Er freue sich, "dass ich Sabine hier habe". Ich wollte, dass Mick heute Abend kommt. Michael ist jemand sehr besonderes, jemand ganz besonderes für den Motorsport.

Sebastian Vettel, ebenfalls bei der Gala vor Ort, hatte bereits kurz zuvor das Fehlen Michael Schumachers bedauert - nicht nur persönlich, sondern auch für die derzeitige Lage bei Ferrari. Da sieht man, wie schnell die Zeit davonfliegt.

Formel-1-Legende Michael Schumacher hat mit diesem Boliden 2001 den Grand Prix von Monaco und die WM gewonnen.

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