Voyager 1: NASA greift auf Jahrzehnte alte Technologie zurück - und ist erfolgreich

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Die legendäre Raumsonde Voyager 1 hat seit ihrem Start vor gut 40 Jahren mehr als 21 Milliarden Kilometer zurückgelegt und fliegt weiter durch den interstellaren Raum.

Das hat die NASA mitgeteilt.

Voyager ist derzeit das einzige von Menschenhand erschaffene Fluggerät, das sich im interstellaren Raum befindet. Da die Antriebsdüsen seit einigen Jahren bereits Schwächeerscheinungen zeigten, überlegten Wissenschaftler, wie sie der Sonde von der Erde aus helfen könnten.

Ihre Technik ist offensichtlich robust. Deswegen hat die NASA nun die Düsen ausprobiert, die am Anfang der Voyager-Mission eingesetzt wurden, seitdem aber nicht mehr in Betrieb waren. Das war auch technisch eine Herausforderung, da die Software aus der Zeit in einer längst vergangenen Computersprache geschrieben war. Diese Düsen sind für viel längeres Feuern konzipiert - ob sie nach all der Zeit auch so kurze Pulse feuern könnten, war nicht klar. Die Raumsonde gab dann das Signal, dass der Kurs korrigiert wurde. Das Raumschiff ist 1,6 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt und muss seine Antenne immer wieder so ausrichten, dass es mit der Erde kommunizieren kann.

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