Jerusalem ist die rote Linie der Muslime

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Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat bezüglich des Plans der USA, Jerusalem als Hauptstadt von Israel anzuerkennen, mit den Premierministern von Malaysia und Tunesien, Necip Rezak und Al-Baci Kaid as-Sibsi sowie mit iranischem Staatschef Hasan Rohani telefoniert. Erdogan erinnerte ferner daran, dass die seitens Israel im Jahres 1980 getroffen Entscheidung, Jerusalem zu annektieren, von der internationalen Staatengemeinschaft und den Vereinten Nationen abgelehnt wird.

Sollte es dazu kommen, werde er innerhalb weniger Tage einen Gipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) in Istanbul einberufen.

"Wir nehmen keine Befehle entgegen noch akzeptieren wir Drohungen des Präsidenten der Türkei", twitterte Katz. "Es gäbe keinen gerechteren oder angemesseneren historischen Schritt als die Anerkennung Jerusalems, der Hauptstadt des jüdischen Volkes seit 3.000 Jahren, als die Hauptstadt des Staates Israel", sagte er weiter. Israel beansprucht hingegen die ganze Stadt für sich.

Der türkische Präsident droht wieder ein Mal mit Abbruch der diplomatischen Beziehungen.

Kalin warnte US-Präsident Donald Trump vor einem "schweren Fehler, der den ohnehin brüchigen Friedensprozess im Nahen Osten zerstören würde". Der Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu (CHP) äußerte sich am Dienstag zu der geplanten Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA: "Wir wollen, dass Israel Palästina anerkennt", sagte Kılıçdaroğlu bei einer Veranstaltung. Jerusalem sei ein religiöses Zentrum der drei Weltreligionen und dürfe nicht von einem Staat als Hauptstadt ausgerufen werden, die die anderen Weltreligionen missachtet und deren Werte mit Füßen tritt, so Bahceli weiter. Die Annexion Ost-Jerusalems verstößt bereits gegen eine verbindliche Resolution des UNO-Weltsicherheitsrates. Der künftige Status Jerusalems könne nur in Direktgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern entschieden werden, und man wisse ja, wozu einseitige Beschlüsse in dieser Sache schon geführt hätten. Medienberichten zufolge plant Trump außerdem, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen - als derzeit einziges Land überhaupt.

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