Teure Mieten: Anstieg etwas verlangsamt

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In Hamburg hat sich der Anstieg der Wohnungsmieten in den vergangenen zwei Jahren etwas verlangsamt. Laut des am Dienstag vorgelegten Mietenspiegels liegt die Erhöhung der Mieten bei 5,2 Prozent.

Der Wohnungsmarkt bleibe von hoher Nachfrage geprägt, sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) - auch wenn man die Inflation berücksichtige: "Der Anstieg der Mieten liegt mit 5,2 Prozent über der allgemeine Preisentwickling, deren Zugang 1,7 Prozent betrug", sagte die Senatorion. Im bundesweiten Vergleich liegt Hamburg im Mittelfeld, am teuersten sind die Mieten in München mit 11,23 Euro pro Quadratmeter.

2015/2016 wurden rund 16 000 neue Wohnungen fertiggestellt. Den Mietenanstieg bezeichnete sie als "deutlich", vor allem in den guten Wohnlagen, wo sich die Mieten im Schnitt um sieben Prozent verteuerten.

Ohne den massiven Wohnungsneubau wären die Mieten noch schneller gestiegen, so Stapelfeldt. Die Durchschnittsmiete sei in dieser Kategorie erstmals auf mehr als zehn Euro gestiegen, so die Senatorin, die jedoch betonte, dass weiterhin ein sehr großer Teil der Hamburger Wohnungen für deutlich weniger Geld zu haben sei. Dort werden nur frei finanzierte Wohnungen erfasst oder solche, die bereits aus der Sozialbindung gefallen sind.

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