Windows 10 on ARM: Lange Laufzeit und Always-on-Konnektivität

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Er dürfte dann die Flaggschiffmodelle der wichtigsten Smartphone-Hersteller antreiben und dabei die bisher vom Snapdragon 835 eingenommene Rolle übernehmen. Als Betriebssystem für die in den Geräten verbauten, für Mobilgeräte optimierten Prozessoren des Herstellers Qualcomm findet eine spezielle Version von Windows 10 Verwendung. Die maximale Standby-Laufzeit soll bei mehr als 30 Tagen liegen - inklusive des regelmäßigen Abrufs von Mails und anderen Nachrichten aus dem Internet. Damit werden neue 2-in1-Geräte wie das HP Envy x2 und das Asus NovaGo möglich, die wie ein Laptop oder Ultrabook mit Tastatur und zusätzlich einem Touchscreen ausgestattet sind. Es soll besonders dünn ausfallen und auf rund 20 Stunden Laufzeit kommen. Während das NovaGo von Asus einem traditionellen Laptop ähnelt, ist die Hardware von HP eher ein Tablet: leichter als das 12"-MacBook von Apple mit einem ebenso großen Display, wenn auch nur mit 1080p-Auflösung". Die Speicherausstattung reicht auch hier bis acht GB RAM und 256 GB Onboardspeicher. Zum Envy x2 wurden zunächst keine Angaben gemacht. Es gibt eine Frontkamera und eine rückseitige Kamera. Das Notebook wird über WLAN mit AC-Standard sowie Gigabit-LTE verfügen. Vollständige Maßangaben liegen aktuell nicht vor. Auch hier ist Windows 10 S an Bord, ebenfalls mit kostenloser Upgradeoption auf Windows 10 Pro. Tablets zu präsentieren. Zum Beispiel das Asus NovaGo. Das neue Envy x2 soll im Laufe des Frühjahrs aufschlagen, eine Preisangabe fehlt hier noch. Microsoft wiederum hat einen neuen Standby-Modus entwickelt, der dafür sorgt, dass trotz des Standby-Modus Cloud-Synchronisierungen stattfinden können.

Einen ähnlichen Versuch gab es mit Windows RT, das parallel zu Windows 8 auf den Markt kam, schon einmal. Die abgespeckte Version benötigte allerdings speziell angepasste Apps, die nie in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung standen, zudem konnten sich Nutzer mit zwei grundsätzlich unterschiedlichen Windows-Varianten nicht anfreunden. Microsoft sieht die neuen "Always Connected"-Geräte auch als Chance für Unternehmen, künftig Kosten sparen zu können und gleichzeitig mobile Devices zu bekommen, die dank ihrer Akkulaufzeit und mobilen Internetanbindung besser für den Arbeitsalltag geeignet sind".

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