An Berliner East Side Gallery geplant | David Hasselhoff kämpft gegen Bauprojekt

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Berlin Manch einer sagt ihm nach, die Berliner Mauer zu Fall gebracht zu haben.

Berlin - Mit einer Videobotschaft aus Los Angeles hat sich David Hasselhoff an Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) gewandt.

"Baut keine weiteren Häuser mehr an die Berliner Mauer", fordert Hasselhoff in dem Video, das von dem Bündnis "East Side Gallery retten!" veröffentlicht wurde.

Zugleich kündigt der Schauspieler darin seinen nächsten Berlin-Besuch an, um die Proteste zu unterstützen.

Dem Antrag des Bündnisses "East Side Gallery retten!", hinter dem unter anderem die Berliner Clubcommission - der Zusammenschluss der Berliner Clubs - steckt, haben sich mittlerweile etwa 40.000 Menschen angeschlossen. Nach dem Berliner Denkmalschutzrecht sei eine Bebauung dieser Art strikt verboten, weil es empfindlich in den Wirkbereich des Denkmals East Side Gallery eingreife und dieses zerstöre. Der Grund: Er kämpft gegen die Bebauung an der East Side Gallery. Nun setzt sich David Hasselhoff ernsthaft für ihre Reste ein.

Schon bei der ersten Bebauung an der East Side Galery 2013 gab es Proteste, an denen der ehemalige Baywatch-Star ebenfalls teilnahm.

Die East Side Gallery an der Spree ist mit 1.316 Metern Länge das längste noch erhaltene Stück der Berliner Mauer. Bis zum Mauerfall 1989 trennte es den Ost-Berliner Stadtteil Friedrichshain von Kreuzberg in West-Berlin.

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