Honor View 10 im Hands-On - Viel Speicher für wenig Geld

Einstellen Kommentar Drucken

Beim Design orientiert Honor sich am Mate 10 Lite, das Huawei parallel zum Huawei Mate 10 Pro (Test) angekündigt hatte.

Außerdem hat das Honor View 10 etwas höher auflösende Kameras als das Huawei-Phablet: Die Dual-Kamera bietet einen 20-Megapixel-Monochrom- und einen 16-Megapixel-RGB-Sensor, beide mit einer Offenblende von f/1.8, aber ohne Leica-Logo. Der Bildschirm hat ein Format von 2:1, vom Hersteller als 18:9 bezeichnet. Die Auflösung beträgt 2160 x 1080 Pixel. Das Honor View 10 unterstützt zudem Dual 4G und Dual-VoLTE.

Eines der Highlights des Honor View 10 ist das 18:9- respektive 2:1-Display mit 5,99 Zoll, das sie wegen den schmalen Rändern als FullView Display nennen. Zumindest Deutschland nannte man in der Ankündigung, die Schweiz wurde nicht erwähnt. Hier unsere ersten Eindrücke vom neuen Honor-Smartphone im Hands-on.

Das Honor View 10 soll ab Januar 2018 in den Farben Navy Blue und Midnight Black zum Preis von 500 Euro erhältlich sein. Aber es kommt noch besser: Gemeinsam mit Honor verlosen wir eines der ersten Modelle des 7X in schickem Sapphire Blue. Satte 4 GB Arbeitsspeicher stehen dem Chipsatz zur Verfügung, der interne Speicher fasst 64 GB und kann mit einer microSD-Karte auf bis zu 256 GB erweitert werden.

Im Vergleich zum Mate 10 Pro gibt es hier einen Klinkenanschluss mit 3,5 Millimeter. Erst einmal gut für Honor also, aber auf lange Sicht vielleicht schlecht für den Gesamtkonzern. Die rückseitige Dual-Kamera setzt sich aus einem 16 Megapixel und einem 2 Megapixel Sensor zusammen, was zwar Aufnahmen mit Tiefenunschärfeeffekt ermöglicht, die beste Bildqualität darf aber in dieser Preisklasse nicht erwartet werden.

Das Honor 7X verfügt darüber hinaus über einen super schnellen Fingerabdrucksensor, Gestensteuerung, Aluminiumgehäuse und den hauseigenen Kirin-659-Octa-Core-Prozessor. Ein Hybrid-SIM-Slot ist wie bei den meisten Honor-Modellen ebenso vorhanden.

Einen Frage sollte sich Huawei aber ernsthaft stellen: Wenn es im Bewusstsein der Kunden angekommen ist, dass man damit rechnen kann, wenige Monate nach einem Huawei-Flaggschiff ein technisch de facto identisches Smartphone von Honor zu einem deutlich geringeren Preis kaufen kann, warum sollte dann noch jemand zu dem teuren Erstling greifen? Das Smartphone gibt es für 300 Euro, bis Ende Dezember sogar mit 50 Euro Cashback.

Comments