Steam: Bitcoins werden nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert

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Obwohl der tatsächliche Wert der virtuellen Währung schon immer Schwankungen unterlag, habe dieses Maß in den vergangenen Monaten extrem zugenommen und Ausmaße erreicht, in welchen innerhalb von wenigen Tagen ein Wertverlust von mehr als 25 Prozent nachgewiesen werden konnte.

Das bedeutet, wenn ein Käufer bei Zahlungsabschluss auf Steam eine gewisse Summe an Bitcoins überwiesen hat, setzte sich diese aus den Kosten des Spiels sowie einen zusätzlichen Betrag zusammen, welcher vom Bitcoin-Netzwerk für die Transaktionsgebühren auferlegt wird. Als Grund nennt der Anbieter einerseits die Volatilität der Kryptowährung, andererseits die stark gestiegenen Gebühren für Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk.

Auf der offiziellen Website wiesen die Verantwortlichen von Valve darauf hin, dass es ab sofort nicht mehr möglich ist, Inhalte auf Steam mittels Bitcoins zu erwerben. "Dieser Betrag ist in der letzten Zeit erheblich angestiegen bis zu einem Punkt wo die Diskrepanz enorm war". Die hohen Transaktionsgebühren verursachen noch größere Probleme, wenn der Wert von Bitcoin selbst dramatisch abfällt. Dadurch entstand ein Problem für Kunden, die Spiele mit Bitcoin einkaufen möchten.

Einkäufe auf Valves Spieleplattform Steam können neben PaySafeCard, Überweisung, Kreditkarte und vielen weiteren Möglichkeiten auch über die Kryptowährung Bitcoin getätigt werden.

Zudem kann der Bitcoin-Wert nur für eine kurze Zeit garantiert werden, was bei nicht zeitgerecht abgeschlossenen Transaktionen wiederum den benötigten Betrag ändern kann. In beiden Fällen wird der Benutzer erneut mit der Bitcoin-Netzwerktransaktionsgebühr belastet. "Leider ist es momentan nicht tragbar, Bitcoin als Zahlungsoption zu unterstützen". Wir werden eventuell zu einem späteren Zeitpunkt diese Zahlungsmethode erneut bewerten, um herauszufinden, ob es für uns und für die Steam-Community Sinn macht, Bitcoin als Zahlungsmethode anzubieten.

Wir werden weiterhin daran arbeiten, ausstehende Probleme für Kunden zu lösen, die von bestehenden Unterzahlungen oder Transaktionsgebühren betroffen sind. Wie sich das Ganze entwickelt, lässt sich aktuell nicht sagen, aber fest steht: Bitcoin kommt langsam bei der breiten Masse an und ein Ende dieses Bull Runs ist nicht abzusehen.

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