Zugunglück in Nordrhein-Westfalen mit vielen Verletzten

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Von den mehr als 150 Insassen wurden nach Angaben von Feuerwehr und Bundespolizei etwa 50 Menschen verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr Meerbusch waren 155 Menschen im Zug. Die Bundespolizei geht bislang von drei Schwerverletzten aus. Warum der Zug, der bei Meerbusch auf einen Güterzug auffuhr, dennoch auf der Strecke unterwegs war, müsse nun geklärt werden.

Laut Deutscher Bahn ereignete sich das Unglück am Dienstag gegen 19.30 Uhr auf der Strecke nahe Meerbusch zwischen Krefeld und Düsseldorf. Der Regionalexpress wird vom privaten Bahnanbieter National Express betrieben. Bis nach Mitternacht waren die Rettungskräfte mit der Evakuierung des Personenzugs beschäftigt.

Zunächst erschwerte eine abgerissene Oberleitung Rettungskräften den Zugang zum Zug. Die Reisenden mussten lange in dem Zug ausharren. Auch Stunden nach dem Zugunglück waren Feuerwehr und Polizei am späten Dienstagabend am Unfallort im Einsatz. Bei dem Aufprall war der Lokführer in seiner Fahrerkabine verletzt worden. Wann die Strecke wieder freigeben werden könnte, war zunächst unklar. Er konnte gerettet werden, stand aber unter Schock. Fahrgäste schilderten einen "großen Knall" und eine Vollbremsung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgte die Lage am Abend, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wünschte den Verletzten eine "baldige Genesung".

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