Dreyer bekommt bestes Stellvertreter-Ergebnis auf SPD-Parteitag

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Auf dem Bundesparteitag der Sozialdemokraten in Berlin erzielte Scholz am Donnerstagabend mit 59,2 Prozent bei den Delegierten die geringste Zustimmung.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat auf dem SPD-Parteitag das beste Ergebnis bei der Wahl der stellvertretenden Parteivorsitzenden erhalten. Dreyer kam mit 97,5 Prozent auf das beste Ergebnis. Neben Scholz schnitten auch die anderen Männer mäßig ab. "Nach allem, was hinter uns liegt, bin ich Euch dankbar für diesen Vertrauensbeweis", sagte er zu dem Wahlergebnis. Sie warnt vor einer Festlegung auf eine erneute große Koalition mit der Union. Zuvor hatte Schulz für einen ergebnisoffenen Weg geworben. Er betonte: "Meine Pläne haben sich an dieser Stelle nicht verändert". Um Scholz hatten sich nach der Bundestagswahl Spekulationen gerankt, dass er Schulz als Parteichef ablösen könnte. Weiter erklärte er, dass er 2020 wieder als SPD-Spitzenkandidat bei der Bürgerschaftswahl antreten will.

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