Umfrage: Lindner verliert deutlich an Zustimmung

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Das ist die schlechteste Bewertung für ihn seit April. Dem aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" vom Donnerstag zufolge würde die FDP neun Prozent erreichen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre - das sind drei Punkte weniger als im Vormonat. Unter den befragten FDP-Anhängern sank die Zufriedenheit mit Lindner um zehn Punkte auf 80 Prozent.

FDP-Chef Christian Lindner ist nach dem Abbruch der Sondierungen für ein Jamaika-Bündnis einer Umfrage zufolge in der Wählergunst eingebrochen. Bundeskanzlerin Angela Merkel verliert im Vergleich zum Vormonat drei Punkte und kommt auf 54 Prozent Zustimmung. Lindner ist damit in der AfD beliebter als deren eigener neuer Co-Vorsitzender Alexander Gauland, mit dem 58 Prozent der AfD-Anhänger zufrieden sind. Der FDP-Chef hatte die Gespräche über eine Jamaika-Koalition von Union, FDP und Grünen vor gut zwei Wochen für gescheitert erklärt. Das ist ihr schlechtester Wert seit Oktober 2016. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Noch-Ministerpräsident Horst Seehofer gewinnt im Vergleich zum Vormonat drei Punkte und kommt auf 31 Prozent Zustimmung.

Die Linke kommt auf 10 Prozent (+/- 0 Prozent) und die Grünen auf 11 Prozent (+/-0). Mit Blick auf Schulz sind 65 Prozent der befragten SPD-Anhänger der Meinung, dass er der richtige Parteivorsitzende ist, um die SPD zu erneuern. Im Vergleich zur Umfrage von Oktober hat er damit ganze acht Punkte gutgemacht. 57 Prozent der Befragten zeigten sich mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden.

Das ist der höchste Wert, der bisher für ihn gemessen wurde.

- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren - Fallzahl: 1.004 Befragte, Sonntagsfrage: 1504 Befragte - Erhebungszeitraum: 4.12.2017 bis 5.12.2017, Sonntagsfrage: 4.12.2017 bis 6.12.2017 - Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame - Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%.

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