Crytek verklagt die Macher von Star Citizen

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Sollte den Argumenten Cryteks recht gegeben werden, drohen Cloud Imperium nicht nur Schadensersatzahlungen sondern unter anderem auch eine prozentuelle Beteiligung Cryteks an den Profiten, die mit "Star Citizen" erzielt werden.

Crytek hat eine Klage gegen Roberts Space Industries und Cloud Imperium Games bei einem US-Gericht eingereicht und wirft den Unternehmen von Chris Roberts Vertragsbruch vor. Darüber hinaus wirft Crytek den Mannen um Chris Roberts eine weitere Vertragsverletzung vor: Da man die Kampagne Squadron 42 und das persistente Universum von Star Citizen als zwei getrennte Spiele zum Kauf angeboten hat, beide aber den gleichen Code verwenden, wurde die Engine laut Crytek nicht nur für ein einziges Spiel, sondern für zwei genutzt (.wofür dann wohl auch doppelte Lizenzgebühren fällig gewesen wären). Zudem fordert Crytek, dass Cloud Imperium die Nutzung sämtlicher urheberrechtlich geschützter Inhalte des deutschen Herstellers einstellt, was die Arbeiten an dem von Fans mit mehr als 170 Millionen Dollar finanzierten Weltraumspiel vor große Probleme stellen würde. Und zu guter Letzt habe Cloud Imperium laut Crytek die CryEngine unrechtmäßig auch für "Squadron 42" eingesetzt. Laut Crytek haben sich die Studios des Vertragbruches schuldig gemacht. Dies ist laut Crytek nicht in ausreichender Form geschehen. Lumberyard basiert jedoch auf der CryEngine.

Denn an sich haben Cloud Imperium Games und Roberts Space Industries vor bereits einer ganzen Weile die Engine gewechselt.

Mit Star Citizen haben sich die Entwickler einiges vorgenommen. Und ein neues Video zeigt ergänzend das. Cloud Imperium Games bezeichnet die Klage als wertlos und will sich vehement gegen die Anschuldigungen wehren, da man schliesslich Lumberyard verwendet. Nach dem riesigen Erfolg auf der Crowdfunding-Plattform konnten die Entwickler bis heute knapp zwei Millionen Spieler dazu bewegen ihr Projekt mit insgesamt umgerechnet fast 147 Millionen Euro zu unterstützen. Die Star Citizen-Macher haben die Klage mittlerweile bestätigt, man weist die Vorwürfe aber kategorisch zurück. Wie die Webseite Polygon berichtet, hat das Studio Crytek Klage gegen die Entwickler eingereicht. "Das schließt auch eine Rückforderung der Kosten von Crytek ein, die bei dieser Angelegenheit anfallen".

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