Betrunkene Jusos sollen in RCDS-Büro randaliert haben

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Die Polizei ermittelt - auch gegen einen studentischen Mitarbeiter der Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen.

Der RCDS schäumt: "Wer Türen des politischen Mitbewerbers eintritt, Büros verwüstet und sich illegal Zugang zu fremden, internen Unterlagen verschafft, muss die vollen Konsequenzen tragen und hat nichts in der Politik verloren!"

Die Juso-Hochschulgruppen sind der Studentenverband der SPD, der RCDS steht CDU und CSU nahe. Die Bild-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. Angeblich habe er laut RCDS nur "die Stabilität der Tür testen wollen". Weshalb er nach dem "misslungenen Stabilitätscheck" das Büro betreten und verwüstet hat, habe der 22-Jährige nicht erklären können.

Der hessische Landesverband des RCDS teilte ebenfalls via Facebook mit, er verurteile den "blinden Angriff" und fordere "endlich hartes Durchgreifen gegen jede Form des Vandalismus und politisch motivierte Straftaten".

Die Jusos haben sich bei dem RCDS entschuldigt.

Als Konsequenz der Vorfälle trat einer der beiden Beteiligten am Mittwoch mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Hessen zurück und gab auch alle damit verbundenen Positionen bei den Jusos ab.

Sie hätten in eigener Verantwortung gehandelt "und auf keinen Fall im Sinne unserer Hochschulgruppe". Die Jusos kündigten an, sich intern zusammensetzen "und Konsequenzen für das Verhalten" festzulegen.

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