Laschet für Kompromiss bei Familiennachzug

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Der stellvertretende SPD-Chef Ralf Stegner hat den Kompromissvorschlag von CDU-Vize Armin Laschet zum Familiennachzug als unzureichend zurückgewiesen. Dafür brauche man Investitionen in den Arbeitsmarkt, die Bildungsinfrastruktur und bezahlbaren Wohnraum sowie eine Entlastung der Kommunen.

In der CSU wird der Vorschlag von NRW-Ministerpräsident und CDU-Vize Armin Laschet für eine Härtefallregelung beim Familiennachzug für Flüchtlinge abgelehnt.

Das Gericht hatte die Bundesregierung verpflichtet, einem minderjährigen syrischen Flüchtling den Familiennachzug zu ermöglichen, obwohl er nur subsidiären Schutzstatus hat. Darin ist ganz klar festgelegt, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge mit schlechter Bleibeperspektive weiter ausgesetzt bleiben soll. Dies halte er für eine gute Formel, die eine Lösung bringen könnte.

"Meine Vorstellung ist, dass unterhalb einer Höchstzahl, die man festlegt, für die, die Wohnung haben, die Arbeit haben, die Möglichkeit bestehen muss, auch Familie nachzuholen."

Diese Nachricht wurde am 27.12.2017 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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