Polen stellt Sexualstraftäter-Datenbank ins Netz

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Wie das Justizministerium mitteilte, enthält das Online-Verzeichnis Daten wie Namen, Geburtsorte, Aufenthaltsorte und Fotos der gefährlichsten Sexualverbrecher. Es handele sich vor allem um Pädophile und besonders brutale Vergewaltiger, so das Justizministerium in Warschau. Das Register wird demnach laufend aktualisiert. Das Justizministerium darf jene Liste legal ins Netz stellen, weil das Recht auf Schutz von Kindern über der Anonymität von Verbrechern steht.

Die Einsicht eines erweiterten Registers mit rund 2600 Sexualtätern, die unter anderem auch wegen Kinderpornografie verurteilt wurden, ist nur nach vorheriger Registrierung für bestimmte Institutionen und Behörden einsehbar. So sollen beispielsweise Schuldirektoren mithilfe der Datenbank Bewerber prüfen, bevor sie sie einstellen, fordert das Ministerium. Denn würden verurteilte Sexualstraftäter zur Arbeit mit Kindern eingestellt, drohen Geld- oder Haftstrafen. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

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