Zuckerberg will Facebook 2018 besser machen

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Seit 2009 setzt sich der 33-Jährige jedes Jahr ein Ziel, das er natürlich per Facebook mit seinen Followern teilt. Für 2018 hat sich der Gründer von Facebook vorgenommen, das soziale Netzwerk wieder besser zu machen und Fehlentwicklungen wie Fake News einzudämmen. In diesem Jahr will er sich wieder verstärkt um das von ihm gegründete soziale Netzwerk kümmern. In der Neujahrsbotschaft auf seiner Facebookseite schrieb Zuckerberg am Donnerstag, die Welt sei "besorgt", und für Facebook gebe es "viel zu tun": Schutz vor Missbrauch und Hass, vor Einmischung einiger Staaten und auch dafür zu sorgen, dass die auf Facebook verbrachte Zeit gut angelegt sei. Dies fiel zusammen mit Vorwürfen, Russland habe über Google, Twitter und Facebook in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingegriffen.

Zuckerberg schreibt, dieses Vorhaben weiche auf den ersten Blick von den Herausforderungen der vergangenen Jahre ab, in denen er sich in erster Linie um die Entwicklung seiner Persönlichkeit gekümmert habe. "Heute fühlt es sich sehr wie dieses Jahr an", so Zuckerberg.

Und ohnehin: Nicht alle Fehler ließen sich vermeiden. In den vergangenen Jahren versuchte er mal, jeden Tag einen neuen Menschen außerhalb von Facebook kennen zu lernen oder auch jeden Bundesstaat der USA zu bereisen.

Auf der anderen Seite gebe es Gegentrends wie Verschlüsselungstechnologien und Kryptowährungen, die den Bürgern wieder mehr Kontrolle geben.

Der Facebook-Chef räumte zudem ein, dass viele Menschen das Vertrauen in Technologie verloren hätten: "Mit dem Aufkommen einer kleinen Anzahl von großen Technologieunternehmen - und Regierungen, die Technologie nutzen, um ihre Bürger zu beobachten - glauben viele Menschen jetzt, dass Technologie nur die Macht zentralisiert, anstatt sie zu dezentralisieren".

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