Chip-Sicherheitslücke macht auch alle Apple-Geräte potenziell unsicher

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Cupertino Sicherheitslücken in Prozessoren sind auch in allen Apple-Geräten zu finden.

Eine gravierende Prozessor-Sicherheitslücke auf Computern und Smartphones sorgt zurzeit für Verunsicherung bei Milliarden betroffenen Nutzern. Forscher zeigten, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen. Die Forscher erklärten, sie wüssten nicht, ob die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt worden sei, da die Attacken keine Spuren in traditionellen Log-Dateien hinterlassen würden.

Die Sicherheitslücke war bereits vor einiger Zeit entdeckt worden. Der Aktienkurs von Intel sackte ab - betroffen sind offenbar aber auch zahlreiche andere Chiphersteller. Bei der einen, der sie den Namen "Meltdown" gaben, werden die grundlegenden Trennmechanismen zwischen Programmen und dem Betriebssystem ausgehebelt. Man könne aber zumindest bekannte Schadsoftware durch Updates stoppen. IT-Experten hatten die Sicherheitslücke bei Computerchips von großen Herstellern wie Intel, AMD und ARM entdeckt. Die Schwachstelle liegt in einem Prozess, bei dem benötigte Daten bereits im Voraus abgerufen werden, um die Rechenleistung zu erhöhen.

Besonders brenzlig werden könnte das Problem zumindest theoretisch in Server-Chips, auf denen sich die Wege vieler Daten kreuzen. Die Cloud-Schwergewichte Google, Microsoft und Amazon sicherten ihre Dienste mit Software-Updates.

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