Meghan Markle wirft royale Tradition über den Haufen

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In einem offenen Brief fordert Simon Dudley, der Vorsitzende des Gemeinderates von Windsor Council, zum Hochzeitstag der Blaublüter alle Obdachlosen aus der Stadt zu verbannen. Inzwischen hat sich sogar die britische Premierministerin Theresa May in die Diskussion eingeschaltet. Harry tritt immer mehr in die Fußstapfen seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana, die sich besonders für Obdachlose einsetzte. Hilfsorganisationen zeigten sich über Dudleys Vorstoß empört. Obdachlose würden nicht aus freien Stücken auf der Straße schlafen, sondern weil "etwas schiefgelaufen" sei. Ihrer Meinung nach sollte eher daran gearbeitet werden, angemessene Unterkünfte für Schutzbedürftige zu finden.

Obdachlose zu kriminalisieren sei nicht die Antwort, sagte der Gründer der Obdachlosenzeitschrift "The Big Issue", John Bird.

Es sei Meghans ausdrücklicher Wunsch, dass Yoga-Lehrerin Doria Ragland an ihrer Seite steht, wenn sich Harry und sie am 19. Mai in der St. -Georgs-Kapelle in London das Ja-Wort geben.

In Windsor, wo Meghan Markle und Prinz Harry im Mai heiraten wollen, ist man bereits im Hochzeitsfieber: Tassen, Besteck und Schlüsselanhänger mit dem Konterfei des Paares stapeln sich in den Läden.

Gegen aggressives Betteln müsse allerdings vorgegangen werden. May ist die Abgeordnete im Parlament für den betroffenen Wahlkreis Windsor und Maidenhead. Der Palast wollte die Angelegenheit zunächst nicht kommentieren.

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