Slowakin Kuzmina gibt den Ton an

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Wenige Tage nach ihrem überstandenem Infekt belegte die 24-Jährige beim Weltcup in Oberhof im Sprint über 7,5 km den 13. Platz.

Laura Dahlmeier muss weiter auf ihren ersten Podestplatz des Olympia-Jahres warten. Arnd Peiffer leistete sich im vierten Anschlag sogar zwei Strafrunden und fiel kurz vor Schluss noch von Rang fünf auf zehn zurück. Dahlmeier meinte zu ihrem Rennen: "Zwei Fehler sind leider einer zu viel, läuferisch habe ich mich aber sehr gut gefühlt". "Ich habe versucht, das Beste daraus zu machen", sagte die siebenmalige Weltmeisterin.

Hildebrand erlaubte sich einen Schießfehler und durfte bis zur Ziellinie auf einen Podestplatz hoffen, am Ende aber fehlten der Staffel-Weltmeisterin dafür 6,9 Sekunden.

Ihre Ambitionen zumindest auf den Sprintsieg bei den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) untermauerte indes die Slowakin Anastasiya Kuzmina. Zweitbeste Deutsche war Franziska Preuß (Haag/1), die als Zwölfte die halbe Olympia-Norm erfüllte. Die gebürtige Russin, die 2010 und 2014 Sprint-Gold gewonnen hatte, feierte trotz eines Schießfehlers vor Kaisa Mäkäräinen (Finnland/+35,4 Sekunden) und Veronika Vitkova (Tschechien/+40,1) ihren bereits dritten Saisonerfolg.

"Die hatte ja schon vor Weihnachten eine unglaubliche Form, und die hat sie auch jetzt wieder gezeigt". Auch für das Jagdrennen am Samstag (12:15 Uhr) liegt die Favoritenrolle bei der formstarken Gesamtweltcup-Führenden. Denn im Gegensatz zu Kuzmina und den anderen Stars der Szene entschied sich Dahlmeier überraschend für eine hohe Startnummer, als 47. nahm die Bayerin das Rennen in Angriff.

Unter die Top 20 schafften es auch die zweimalige Saisonsiegerin Denise Herrmann (2) als 16., Vanessa Hinz (1) auf Platz 18 und Maren Hammerschmidt auf Rang 19.

Heute beginnt auch für die Männer offiziell das neue Wettkampf-Jahr, wenn um 14.15 Uhr der Sprint über 10 Kilometer auf dem Programm steht.

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