Tradition adé! Ausgerechnet SIE soll Meghan Markle zum Altar führen

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In einem offenen Brief fordert Simon Dudley, der Vorsitzende des Gemeinderates von Windsor Council, zum Hochzeitstag der Blaublüter alle Obdachlosen aus der Stadt zu verbannen. Geht es nach ihm, soll unter anderem ein Gesetz aus dem Jahr 1824 genutzt werden, das das Übernachten im Freien und Betteln unter Strafe stellt.

Hilfsorganisationen zeigten sich über Dudleys Vorstoss empört. "Ich bin nicht einverstanden mit den Äußerungen, die der Ratsvorsitzende gemacht hat", sagte May bei einem BBC-Interview.

May schlug stattdessen vor, lokale Behörden sollten mit der Polizei zusammenarbeiten, um Unterkünfte für die Obdachlosen zu finden. Die Menschen würden aus freien Stücken auf der Straße schlafen, da sie angeblich jegliche Hilfsangebote abgelehnt hätten.

APA  AFP  Daniel LEAL-OLIVAS
Harry und Meghan bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung
APA AFP Daniel LEAL-OLIVAS Harry und Meghan bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung

Gegen aggressives Betteln müsse allerdings vorgegangen werden. Dass sich Prinz Harry und Meghan jetzt auch noch in Windsor das Ja-Wort geben wollen, an dem Ort, an dem Camilla selbst einst Prinz Charles heiratete, ist für die Herzogin eine Anmaßung.

Das Beratungsunternehmen Brand Finance hat ausgerechnet, dass die Hochzeit von Prinz Harry mit der US-Schauspielerin Meghan Markle der britischen Wirtschaft einen kleinen Schub geben kann. May ist die Abgeordnete im Parlament für den betroffenen Wahlkreis Windsor und Maidenhead. Harry tritt immer mehr in die Fussstapfen seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana, die sich besonders für Obdachlose einsetzte. Der Palast wollte die Angelegenheit zunächst nicht kommentieren.

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