Deutsche Frauen-Staffel Zweite in Oberhof

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Einen Weltcup ohne Sieg eines deutschen Biathleten/in kann schon mal vorkommen. Nach 4 x 6 Kilometern lag Deutschland 32,4 Sekunden hinter den Französinnen, die nur eine Strafrunde drehen mussten. Platz drei ging an Schweden. Schlussläuferin Maren Hammerschmidt hatte dann beim letzten Schießen im direkten Duell mit Justine Braisaz das Nachsehen.

Letztmals hatte eine deutsche Staffel der Damen am 11. März 2016 einen Sieg verpasst, seither hatte der amtierende Weltmeister sechs Rennen in Serie gewonnen.

Das Rennen im Thüringer Wald begann für das deutsche Quartett denkbar ungünstig. Dennoch offenbarte Hinz überraschende Schwächen. Mit einer starken und mutigen Leistung brachte Ex-Langläuferin Herrmann ihr Team wieder an die Podestränge heran. Dahlmeier hatte sich in dieser Saison schon zwei Infekte eingefangen, Hildebrand im Sommer eine hartnäckige Fußverletzung erlitten. "Ich habe nichts gesehen". Einige hatten zwischenzeitlich Glück, andere sahen gar nichts. "Es wäre besser gewesen, abzubrechen", sagte Kühn der ARD. "Das war definitiv kein regulärer Wettkampf".

Bundestrainer Mark Kirchner nahm es mit Galgenhumor. Der Sachse Michael Rösch, der für Belgien startet, meinte: "Es war schon grenzwertig". "Das hat mich wirklich überrascht", sagte Doll. Und das, obwohl sich das Quartett zwei Strafrunden sowie 13 Nachlader leistete und zwischenzeitlich auf Rang 14 lag.

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