Franck Ribery schießt heftig gegen Ronaldo-Titel und Frankreichs Medien

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Franck Ribéry hat beim FC Bayern fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Ein Titel fehlt ihm allerdings - und das macht ihn wütend.

Mit dem FC Bayern München hat Franck Ribery 2013 die Meisterschaft, den DFB-Pokal und die Champions League gewonnen. Mitnichten! Der heute 34-jährige Franzose hat noch heute an einer persönlichen Niederlage zu knabbern.

"Für mich ist es, als wäre es ein Raub gewesen, als wäre mir der Pokal gestohlen worden", sagte Ribery in der am Sonntag ausgestrahlten Dokumentation "Ma part d'ombre" des TV-Senders Canal + über den nicht gewonnen Ballon d'Or. "Das war eine absolute Ungerechtigkeit". Anschließend holte er mit den Münchnern auch die Klub-Weltmeisterschaft, den europäischen Supercup - und den Titel als Europas Fußballer des Jahres.

Trotzdem wurde am Ende Cristiano Ronaldo als bester Spieler geehrt. Zweiter wurde Lionel Messi. 2013 wurde der Weltfußballer noch gemeinsam von der Zeitung "France Football" und der Fifa mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet.

Ribéry sucht die Schuld für die Niederlage vor allem auch bei seiner Heimat Frankreich. "Ich hatte einige Franzosen hinter mir, aber nicht das ganze Land". Der Franzose sei damals zu Unrecht für das desaströse Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM 2010 verantwortlich gemacht worden. Jeder in Frankreich hat geglaubt, ich sei das Problem - selbst meine Eltern.

"Glauben Sie, dass in Portugal Messi oder Ribery gewählt worden wären?"

Er habe erleben müssen, dass französische Trainer sich auf die Seite von Ronaldo geschlagen hätten, erzählte Ribery. Ich kann die Handlungen bestimmter französischer Medien nicht vergessen. "Das ist eine Narbe, die mir immer bleibt - das war zu viel des Guten", moserte der Flügelspieler.

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