H&M muss sich für "rassistischen" Pullover rechtfertigen

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Die Modekette H&M sieht sich mit Rassismusvorwürfen konfrontiert, nachdem mit einem dunkelhäutigen Kindermodel ein Kapuzenpullover mit Affen-Spruch beworben wurde. Auf der Website des Labels war auch am Montag noch vorübergehend ein kleiner farbiger Bub in einem grünen Kapuzen-Pulli abgebildet, der den Schriftzug "Coolest Monkey in the Jungle" (Coolster Affe im Dschungel) zeigte.

Nicht nur, dass H&M mit dem schwarzen Buben im "Affen-Pulli" wirbt, ein weisser Junge posiert als "Survival Expert".

Im Netz kritisieren viele User den Pullover und die werbliche Gestaltung als rassistisch. Ein anderer User schreibt, dass die Entscheidung, den farbigen Jungen genau diesen Pullover tragen zu lassen, kein Zufall sein könne. Blow fragte die Verantwortlichen, ob sie noch ganz bei Trost seien.

Alex Medina bemängelte dagegen, dass ein Unternehmen im Jahr 2018 mit so wenig Feingefühl agiere.

Nach Angaben der Bild-Zeitung hat sich H&M zwischenzeitlich entschuldigt. "Es lag absolut nicht in unserer Absicht, bei der Verwendung des Pullovers eine Assoziation herzustellen". Der Modekonzern hat reagiert und das Foto des dunkelhäutigen Kindermodels aus der Präsentation genommen.

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