Vapiano steigert Umsatz um 4,8 Prozent

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Die Pizza- und Pasta-Kette Vapiano will dieses Jahr deutlich expandieren. "Neben dem weiteren Ausbau unseres internationalen Restaurantnetzes werden wir unsere Digitalisierungs- und Innovationsoffensive konsequent vorantreiben", sagt Vapiano-Chef Jochen Halfmann am Montag. Weltweit seien im vergangenen Jahr 27 neue Restaurants eröffnet worden. Außerdem will Vapiano stärker auf Lieferservice setzen und anderen großen Lieferketten Konkurrenz machen.

Den bisherigen Ausblick auf 2017 bestätigt man. Vapiano rechnet mit einem Umsatz zwischen 315 Millionen Euro und 335 Millionen Euro, während der bereinigte operative Gewinn auf EBITDA-Basis eine Summe zwischen 38 Millionen Euro und 40 Millionen Euro erreichen soll. Auf vergleichbarer Fläche sei der Umsatz um 4,8 Prozent geklettert - in Aussicht gestellt hatte das Unternehmen einen Wert zwischen 4 Prozent und 5 Prozent. Das sei das höchste Wachstum auf vergleichbarer Fläche seit mehr als fünf Jahren. Der Konzern verfügt per Jahresende über 205 Restaurants in 33 Ländern. Die Restaurant-Kette nimmt für ihren rasanten Expansionskurs Verluste in Kauf.

Vapiano sammelte mit seinem Börsengang vor einem halben Jahr bis zu 184 Millionen Euro ein, dem Unternehmen selbst flossen 85 Millionen Euro zu. In den ersten neun Monaten des Vorjahres lag das Minus unter dem Strich bereits bei 16,5 Millionen Euro. Erst kam raus, dass billige Garnelen statt hochwertige Scampi auf die Teller kamen, dann gab es Berichte, wonach abgelaufene Lebensmittel umetikettiert und vergammelte Nudeln serviert wurden ("Der Kunde merkt das nicht, das kommt ja Soße drüber").

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